Die Geschichte hinter Spitzstock: Handwerk, Freiheit und ein Roadtrip durch Frankreich
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Manche Marken werden am Reißbrett entworfen. Spitzstock ist auf einer Landstraße in Frankreich entstanden – auch wenn wir das damals selbst noch nicht wussten.
Zwei sehr unterschiedliche Kindheiten
Steven wuchs auf der Ranch seiner Familie auf. Weite, Ruhe, Naturverbundenheit – das war für ihn kein Lebensstil, den man sich aussuchen musste, sondern einfach Alltag. Schon als kleiner Junge lernte er das Leder- und Sattlerhandwerk der Cowboys: wie man Leder zuschneidet, punziert, näht, wie man mit den Händen etwas erschafft, das über Jahre hält.
Selina wuchs in einer ganz anderen Welt auf – und fand doch früh zu einer verwandten Leidenschaft. Während ihrer Ausbildung zur Maßschneiderin an einer Designschule entdeckte sie ihre Begeisterung für französische Mode, Art déco und zeitloses Design. Schon ihre ersten eigenen Kollektionen drehten sich um genau dieses Thema: Frankreich, seine Ruhe, sein Licht, seine Wertschätzung für Handwerk.
Zwei Biografien, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam hatten. Bis 2016.
Der Roadtrip, der alles veränderte
2016 verbrachten Selina und Steven ihren ersten gemeinsamen Urlaub – einen Roadtrip durch ganz Frankreich. Kleine Märkte, alte Werkstätten, Landstraßen, Steinhäuser, der Duft von frischem Brot und Lavendel. Beide verliebten sich hoffnungslos in das Land, seinen Stil, seine Designs.
Und genau dort, zwischen einem Café am Straßenrand und einer alten Sattlerei irgendwo auf dem Land, entstanden die ersten Gedanken zu Spitzstock. Nicht als fertiger Plan, sondern als Gefühl: Was wäre, wenn wir das, was uns beide antreibt, in etwas Gemeinsames verwandeln?
Viele weitere Gedanken folgten – bis 2017 schließlich Spitzstock selbst gegründet wurde.
Eine Reise beginnt
2016 die Reise, 2017 die Gründung. Ein Jahr dazwischen mag kurz klingen, aber es steht für etwas, das uns bis heute wichtig ist: Wir haben Spitzstock nicht überstürzt gestartet. Die Idee durfte reifen, bevor sie zur Marke wurde.
Das ist im Grunde genau die Haltung, für die Spitzstock heute steht: Die schönsten Dinge brauchen Zeit. Das gilt für ein Lederstück genauso wie für eine Geschäftsidee.
Zehn Jahre später
Auch heute, viele Jahre nach der Gründung, finden sich beide Themen – Western-Herkunft und französisches Landleben – noch immer in unserem Alltag wieder. Wir verbringen weiterhin viel Zeit auf der Familien-Ranch, lassen uns vom wilden Westen ebenso inspirieren wie vom French Landhausstil, und beide Leidenschaften fließen bis heute in jedes Stück ein, das in unserem Atelier entsteht.
Was das für dich als Kundin bedeutet
Wenn du ein Spitzstock-Stück trägst, trägst du keine erfundene Marketing-Geschichte. Du trägst das Ergebnis zweier echter, gelebter Biografien – zusammengeführt durch eine gemeinsame Reise und die Überzeugung, dass Dinge, die mit Sorgfalt und Zeit entstehen, am Ende die sind, die wirklich bleiben.
Nicht laut. Nicht kurzlebig. Sondern zeitlos.